Nummernkonto

Ein Nummernkonto (Nummerndepot) ist das gleiche wie ein normales Bankkonto oder Wertpapierdepot. Der Unterschied liegt darin, das das Konto unter einer Nummer und einem Passwort geführt wird.
Viele glauben mit einem Nummernkonto total anonym zu sein. Dies ist nicht der Fall. Bei einem Nummernkonto wissen lediglich nur bestimmte Bankmitarbeiter wer der Inhaber eines jeweiligen Bankkontos ist. Für alle anderen sind es nur Nummern.

Die Mindesteinlage ist bei vielen Nummernkonten extrem hoch und für den Normalbürger nicht möglich. Die Schweiz hat inzwischen auch Ihr Bankgeheimnis gelockert, so dass es für ausländische Bürger uninteressant geworden ist.

ALTERNATIVEN:
Bevor man sich für ein Nummernkonto entscheidet, sollte man sich erstmal überlegen wozu man eins benötigt. Viele wollen so beispielsweise nur der Schufa entfliehen. In diesem Fall reicht es jedoch völlig, sich ein Bankkonto ohne Schufa anzulegen. Bei diesen Konten wird keine Schufaauskunft an die Schufa übermittelt und es wird auch keine Abfrage der Schufa gemacht. Entscheidender Vorteil hierbei ist natürlich, das die Schufa nichts von dem Konto weiss und so keine Daten an Behörden, Banken oder ähnliches zu übermitteln. Eine Auswahl von schufafreien Bankkonten finden Sie HIER.


Das Schweizer Bankgeheimnis ist aufgehoben!
Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen das Bankgeheimnis gegenüber dem Ausland aufzuheben. Der gestrige Entscheid, einer der wichtigsten dieses Jahrzehnts, fiel gemäss gut unterrichteten Quellen nur mit einer namhaften Gegenstimme: SVP-Bundesrat Ueli Maurer wehrte sich ebenso entschieden wie chancenlos. Seine Kritik, der Entscheid sei nicht durchdacht genug, und seine Forderung, die Schweiz müsse selbstbewusst und standhaft bleiben und solle sich zu keinerlei Konzessionen bereit zeigen, stiess auf keine Resonanz bei seinen Kollegen und Kolleginen.

Damit hat die Schweizer Regierung bis auf ein Mitglied sich als erpressbar gezeigt, die kein Rückgrad hat, sofort einknickt und auf landesverräterischer Weise nicht die Interessen des Schweizer Volkes vertritt. Ausserdem kann man ihnen nichts mehr glauben, ihre Versprechen sind wertlos.

So hat zum Beispiel Bundesrat Hans-Rudolf Merz als Finanzminister noch im letzten Jahr bei verschiedenen Gelegenheiten gross posaunt: „Das Bankgeheimnis steht nicht zur Disposition. Wer uns zwingen will, es abzuschaffen, wird sich daran die Zähne ausbeissen.“ Noch letzte Woche hat der Bundesrat verlauten lassen, er stehe zum Bankgeheimnis.

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